Samstag, 5. Februar 2011


Einmal Teneriffa Hin & Zurück
Möglicherweise liegt's am Alter. Wo andere Abenteuer-Urlaube in den Hindukush, nach Südafrika oder zur Erleuchtung nach Tibet fahren, haben wir uns entschieden, mal kurz Sonne im Winter zu tanken und einfach in eine der Tourismus-Hochburgen Europas zu fahren. Und weil's nicht südlich genug sein kann haben wir und für die geografisch zu Afrika gehörenden kanarischen Inseln entschieden.
Geologisch, biologisch, klimatologisch und historisch alles höchst interessant.
Im Tourimus-Städte-Triumvirat Teneriffas Los Christianos, Las Americas und Costa Adeje merkt man von alledem nicht allzuviel, Spanisch-Kenntnisse sind auch überflüssig, den Altersdurchschnitt haben wir deutlich gesenkt, teilweise kam es uns vor wie auf einer Kur. Hat aber niemanden wirklich gestört.



Aufstehen 2:30, da der Flug um 5:30, das heißt eigentlich gleich gar nicht ins Bett gehen. Flug mit Fly Niki, nicht meine Lieblings-Airlines, was kann das schon Gutes bedeuten, wenn wer eine Fliege für seine Airlines als Logo wählt.
(Es ist übrigens interessant was man alles kriegt wenn man unter images.google.com "fly niki" eingibt). Essen war jedenfalls ordentlich (mehr als nur 3 Liptauer-Brote), Flug anstrengend, irgendwann um 9 Uhr Ortszeit nach 5 Stunden Flug kommt man an.

Venus at Dawn over the Pyrenees 6627


Transfer zum Hotel mit Bus (inklusive Ehrenrunde, da offensichtlich irgendwer vergessen wurde), Erleichterung wenn Landsleute die einem beim Flug schon genervt haben vorher aussteigen.
Das Hotel hat dann unsere Erwartungen um mindestens 10 Katergorien übertroffen, das ist dann auch so geblieben.
Ein kleiner Palast, rund in den Hang gebaut, innen prächtig aber nicht übertrieben. Na ja, 4,5 Sterne halt. Nach einem kurzen Rundgang an der Strandpromenade hat sich bei mir dann doch der Schlafmangel bemerkbar gemacht, und ich habe mich im Hotelzimmer trotz des schönen Wetters (so ca. 20 Grad und Sonnenschein) verinnerlicht. Am Abend dann Erkunden der Lokalszene mit der Erkenntnis, dass wir im etwas gehobeneren Bereich untergebracht sind, das aber je weiter wir uns südlich bewegen es finanzierbarer wird. Wir haben dann ein Lokal mit Musikbegleitung erwischt, allerdings kanarische Spezialitäten gegessen (Gabanzas mit Tomatensoße, das sind Kichererbsen, Thunfisch mi Mojo Rojo und Mojo Verde sowie Lachs mit Orangensoße). War nicht billig, aber gut. Das bei jedem Lokal wer steht, der einen hereinzerren will, war noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Playa de Fañabe/Tenerife 6687

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