Mittwoch, 25. August 2010

101 Sonnenuntergänge

6. Tag/II (2. Aug. 2010)
Anbei ein Haufen Sonnenuntergangsfotos von der Ostseeküste bei Elmenhorst. Manche werden's mögen, manche werden's langweilig finden. War jedenfalls lustig. Die Fotos sind - entgegen meiner üblichen Strategie - nachbearbeitet. Eines hat eine geringfügige Farbverbesserung bekommen, alle Sonnenuntergangsfotos sind "farbtreu", allerdings musste ich die gerade richten (1,1° - 2,2°), da ich offensichtlich das Stativ schief aufgestellt habe. Blöd...
















Dienstag, 10. August 2010

Fischland - Darss - Zingst






6. Tag/I
Falls jemand Lust verspüren sollte an die Ostsee zu fahren und dort Urlaub zu machen, dem sei geraten sein Fahrrad-Equipment einzupacken, und wenn möglich auch gleich sein Fahrrad. Die Ostsee ist ein Fahrrad-Paradies, vielleicht nicht für Downhill-Mountain-Biker, dafür aber für alle anderen - vom Kleinkind bis zum Rentner (pardon - Pensionisten). Man kann überall Fahrräder ausleihen, überall gibt's Radwanderwege, und man kann Ecken erforschen, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind (da es ja ziemlich viele geschützte Ecken gibt). Das Segel gehört zu einem Zees-Boot, ein dort traditionelles Fischerboot...

Und wieder ein paar Punkte am Firmament abgelichtet...






Wie der Titel schon sagt - wieder ein paar Sterne - etwas erfolgreicher als das letzte Mal. Ein lichtstarkes Objektiv hilft da ungemein. Nur das Scharfstellen ist immer noch ein Problem. Das Wetter hat auch mitgespielt und läßt auf den morgigen Sternschnuppen-Regen hoffen...

Von oben nach unten:
  1. Großer Wagen
  2. nochmal großer Wagen
  3. Kleiner Wagen und Drache
  4. Nördliche Krone
  5. Leier

Sonntag, 8. August 2010

Poel, Bad Doberan die Zweite, Heiligendamm









5. Tag/II
Da ja ein Ort pro Tag nicht genug ist, noch ein paar Eindrücke von der Insel Poel, Bad Doberan samt Schmalspurbahn "Molli" und Heiligendamm (Seebrücke, kurz vor dem Gewitter, dass die Findung eines Regenschirms notwendig machte).

Wismar - 2 Seiten einer Medaille








5. Tag
Fährt man durch Ungarn, die Tschechei oder die Slowakei, wird einem noch an vielen Stellen bewußt, dass dort ein anderes System mit anderen Prioritäten geherrscht hat. In der ehemaligen DDR hingegen hat der Hurra-Kapitalismus mit voller Wucht zugeschlagen (und das mal völlig wertfrei). Gerade an der Ostsee wird einem bewußt, dass eine schöne - und z.T. intakte - Landschaft ein Kapital ist. Das hat man offenbar schnell erkannt, die Farbpinsel, die Maurerkellen - und vor allem das Scheckbuch - herausgekramt und die Ostseeküste in ein Urlaubsparadies ersten Grades umgewandelt. Nicht dass sie das nicht schon lange gewesen wäre. Nur der Urlauber des 21. Jahrhunderts erwartet sich sauber gestrichene, modern eingerichtete Gebäude - mit Whirlpool, Satellitenfernsehen und Internet. Auch in den Wohn- und Wirtschaftsgegenden wurden desolate Industriegebäude durch Glasfassaden ersetzt hinter denen sich Einkaufszentren und Büros befinden. Selten findet man noch gelegentlich ein paar verfallene Mauern zwischen Bahn und Kai, und das ist richtig schick, sonst wäre es ja richtig unglaubwürdig.
Wismar hingegen zeigt noch ein anderes Bild. Einst eine der mächtigen Hansestädte, die ursprünglich den Ostseeraum beherrschten und prägten, scheint hier nun der Tourismus nicht in der gleichen Menge Euros von westdeutschen Konten einzubringen. Sicher, die Innenstadt ist auch hergerichtet, geht man aber ein bisschen abseits zeigen sich noch ein paar Narben, die darauf hinweisen wie es hier vor ein paar - zwanzig - Jahren war. Vor allem leere, nackte oder überhaupt halbe Kirchen erzählen da doch eine andere Geschichte. Aber auch hier wird schon kräftig renoviert und wiederaufgebaut, und vielleicht stehen die Kirchen in einem Jahrzehnt schon wieder...

Samstag, 7. August 2010

Ein Sommer macht noch keine Schwalbe






4. Tag
Da Ausflüge gelegentlich anstrengend und ermüdend sind und Urlaub eigentlich eine Erholung sein sollte wurde somit ein Badetag in Warnemünde eingeschalten. Der Anblick von der Frei-Körper-Kultur huldigenden Menschen war nicht immer erfreulich, insbesondere da die meisten weit weg vom Idealbild eines Phidias oder eines Michelangelo waren. Rubens plus 40 Jahre ginge da schon eher in die richtige Richtung. Ich hatte keine Kamera mit. Dafür gibt's schöne Fotos von Schwalben und dem Himmel.

Unvermeidliche Sehenswürdigkeiten auf Rügen









3. Tag
Der Reiseführer erklärte, dass man zu den Kreidefelsen zu Fuß der Küste oder entlang der Klippe, per Fahrrad oder mit dem Schiff gelangen kann. Die ersten beiden Varianten hätten den Nachteil, dass man die Felsen von Land aus gar nicht so toll betrachten kann. Also lag eine Bootstour nahe, die wesentlich unmühsamer ist. Eine weitere wesentliche Sehenswürdigkeit, abgesehen vom Urlauberstau auf der Bundesstraße ist der der "Rasende Roland", eine zur Touristen-Zeit überfüllte dampfgetriebene Schmalspur-Bahn, die man als regelmäßiger Pendler eigentlich meiden würde. Stralsund ist sich dann nicht mehr ausgegangen - zuviel der Sehenswürdigkeiten...